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Agility ist eine der beliebtesten Hundesportarten in Deutschland.
Sie wird bundesweit in den verschiedensten Hundesportvereinen, aber auch in Hundeschulen und privaten Trainingsgruppen angeboten. Wie in jedem Bereich im Hundesport besteht auch hier die Möglichkeit, viel Spaß mit seinem Hund zu haben.
Vor allem aber bietet Agility die Möglichkeit die Bindung und das Verstehen untereinander enorm zu festigen und zu stärken. Denn: Agility ist Teamwork. Weder Hund noch Hundeführer haben etwas davon, wenn sie versuchen im Alleingang durch den Parcour zu kommen.
Wobei der Spassfaktor für den Hund natürlich wesentlich höher ist als der des Hundeführers ;0)


Auch ältere Hunde haben Spaß an Agility (Tammy mit 8 Jahren)

   
Der Parcour:

Besteht aus ca. 20 Geräten. Darunter müssen mindestens 7 Sprünge sein. Zu den Sprüngen zählen nicht nur die einfachen Hürden, sondern auch die Mauer und der Weitsprung. Zwei Hürden können auch als Doppelsprung gestellt sein. Des weiteren kann in einem Prüfungsparcour unter anderem eine Wand, ein Steg, eine Wippe (= Kontaktzonengeräte), ein Reifen, ein Slalom, ein Tisch, Tunnel und ein Sacktunnel vorkommen. Seltener, aber dennoch manchmal anzutreffen, ist zum Beispiel eine Buschhürde, noch seltener, der Wassergraben. Die Parcours sind der jeweiligen Leistungsstufe (A0 bis A3 und Senior) und der Größe des Hunde (small, medium und large) angepasst.

Der Parcour wird vom Leistungsrichter so gestellt, dass der Hundeführer nicht immer die Möglichkeit hat, seinen Hund an der linken Seite zu führen. Ebenso sollte der Hund gelernt haben, an der rechten Seite vom Hundeführer zu laufen. Tja. Und dann ist da noch die Sache mit den Wechseln. Dummerweise fällt dem Richter auch mal ein, seinen Parcour so zu stellen, das der Hundeführer, um den Parcour mit seinem Hund ideal laufen zu können, seine Position zum Hund "wechseln" muss. Die Fachleute sprechen hier vom "Belgier", "Franzosen" oder "Ketschgar". Diese Wechsel werden vor oder hinter dem Hund ausgeführt. Ziel eines Wechsels sollte, wenn es richtig läuft; sein, dass der Hund die "Hand", also die Seite wechselt, an der er geführt wird.


Schon über dem Sprung orientiert sich der Hund zum Hundeführer.

Videomitschnitte von den eigenen Läufen sind sehr lehrreich und offenbaren so einige Überraschungen ... ;0)

 

In einem Turnier geht es nun darum, den vorgegebenen Parcour fehlerfrei und so schnell wie möglich zu durchlaufen. Dabei unterscheidet man den Prüfungsparcour (mit Kontaktzonengeräten) und das Jumping. Auf den meisten Turnieren wird als 3. Lauf noch ein Spiel angeboten. Hierbei sind der Phantasie des Richters kaum Grenzen gesetzt :0°


Die Kontaktzone am Ende des Gerätes muss berührt werden.

Möchte man nun die ersten Turniererfahrungen sammeln, ohne dass der Hund den Slalom kann, besteht die Möglichkeit, in der Beginnerklasse zu starten . In dieser Klasse werden die Parcours ohne Wippe, Slalom und Reifen gestellt. Hier können Hund und Hundeführer dann Turnierluft schnuppern und das Agility-Turnier-1x1 erlernen. Voraussetzung für einen Turnierstart ist allerdings die Mitgliedschaft des Hundeführers in einem, dem VDH angeschlossenen Verein, eine Leistungskarte für den Hund, der mindestens 18 Monate alt sein muss und eine bestandene Begleithundeprüfung. Vor dem 1. Start muss der Hund von einem Leistungsrichter eingemessen werden. Dabei wird dann die Größenklasse, in der der Hund starten darf, auf die Leistungskarte eingetragen und der Hund muss gegen Tollwut geimpft sein. Zudem muss für den Hund ein Versicherungsnachweis erbracht werden und er muss gechipt oder tätowiert sein, um ihn einwandfrei identifizieren zu können.

 
Ab der A1 beginnt man dann jeweils 3 platzierte oder 5 unplatzierte V0´s zu sammeln, um in die nächst höhere Leistungsstufe aufzusteigen.
 

 

 

 

 

Mit etwas Glück ist dies sogar in 3 Turnieren zu schaffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es dauert länger!

   
Der Slalom

Der Slalom besteht aus 12 Stangen. Der Hund muss das 1. Tor (= Slalomeingang) immer von der rechten Seite anlaufen. Egal, ob er links oder rechts geführt wird.

Das Überspringen einer Stange ist fehlerhaft und der Hund muss an der Stelle, wo er den Slalom verlassen hat, wieder neu angesetzt werden oder aber den Slalom von vorne beginnen

Es gibt unendlich viele Methoden, den Slalom zu lernen (Gasse, Bögen, V-Slalom ...). Wir clickern. Dank dieser Methode lernen unsere Hunde innerhalb von ca. 3 - 4 Monaten den Slalom selbstständig, ohne Hilfe und zuverlässig zu durchlaufen. Bei täglichem Training von etwa 2 x 5 Minuten ist dies auch innerhalb von 18 Tagen zu schaffen. Diesen Rekord halten Steffi und Dizzy.
 


Bei der Wippe muss der Hund selbstständig den Kipppunkt finden.

   
Spielerisch und mit angepassten Gerätehöhen hat auch schon der Welpe und der Junghund viel Spaß am Agility. Mit Begeisterung sind bereits unsere Jungspunde bei der Sache und erlernen Stück für die die hohe Kunst des Agility. Hat das zweibeinige Teammitglied erst einmal herausgefunden, mit welchen Mitteln (Leckerchen, Ball usw.) die Motivation des Hundes bis ins Unendliche zu steigern ist, wird der vierbeinige Teampartner alle Geräte mit Bravour meistern, um an die Belohnung zu kommen. Je nach Temperamentlage des Hundes gilt es aber, diese wohl zu dosieren. Manch ein Hund sieht nämlich sonst nur den einen Sinn im Agility: 1. zu sein und dann die Belohnung abzuholen ;0)

Hier sieht man Noodles im Alter von ca. 8 Monaten bei unserer Vereinsmeisterschaft. Da war sie bereits in der Lage, einen Parcour, der aus mehreren Geräten bestand, fast fehlerfrei zu bewältigen. Sie war schon in diesem Altern kaum zu bremsen ;0) ...

... angekündigt wird sie bei uns auf dem Platz nur noch mit: "Here come´s the Master of Desaster"!

   
Als ich auf den Terrier gekommen bin, war ich mir sicher, dass Agility nicht der richtige Sport für mich wäre. Da aber Crazy von Anfang an mit Begeisterung dabei war, konnte ich ja schlecht "Nein" sagen. Turniere müssten allerdings mit Sicherheit nicht sein. Auch da habe ich meine Meinung geändert ;0)

Flora zeigt sich im Agility ebenfalls sehr talentiert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie erst im Alter von 2,5 Jahren das 1. Mal hineinschnuppern durfte. Ich glaube, sie wird ziemlich schnell unterwegs sein.

 



 

Alles weitere wird dann unter News zu lesen sein ...
 
 
Fotos by:  www.dogs-in-sight.de, www.4pfoten-design.de und www.take-photos.de
 
 

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